November 2011
Zusammenfassung: Auftakt - erstmals als Faschingsparty am 12. November im Vereinshaus
Zeitungsartikel der TA
Faschingsauftakt mit Premiere
Gottersche Narren
leiten närrische Zeit erstmals in ihrem Vereinshaus ein
GROSSENGOTTERN. Mit
einem dreifach donnernd schallenden „Sankt Bock Helau“ und einem bunten, etwa
eineinhalbstündigen Programm eröffneten die Narren von Sankt Bock e. V.
Großengottern am Samstagabend die diesjährige fünfte Jahreszeit. Zum ersten Mal
feierten sie den 11.11. in ihrem Vereinshaus am Ortsausgang in Richtung
Altengottern und mit anschließender Discoparty auf zwei Ebenen. „Daher stellt
dieser Abend für uns auch eine Premiere dar und wir sind dankbar für Lob,
Kritik und eventuelle Verbesserungsvorschläge“, erklärte Obernarr Andreas
Schein. Auch die Getränkeversorgung organisierte der Verein diesmal in
Eigenregie. Etwas beengt aber kuschelig war es in dem Raum, denn die achtzig
Sitzplätze waren ausverkauft. Hinzu kamen einige Stehplätze und so kam man im
Lauf des Abends auf etwa 150 Faschingsfans. Pünktlich um 20.11 marschierten die
Vereinsmitglieder ein. Nach der traditionellen Eröffnung durch die Garde führte
Vereinsvorsitzender Schein wie gewohnt mit Witz durch den Abend. Er hat in
diesem Jahr ein kleines Jubiläum. Bereits seit 15 Jahren führt er durch das
Programm seiner Narren. Die musikalische Umrahmung des Abends gestaltete der
Musikentertainer Oliver Prohoska aus der Nähe von Hildesheim. Er war zum ersten
Mal in Großengottern. Im Lauf des Abends nahmen die „Böcke“ dennoch neben dem
Dorftratsch auch ihn auf die Schippe. Auch das Thema der Wirtschaftskrise
durfte natürlich nicht fehlen. Diese wurde vor allem im Gebet des „Mönches“
ironisch unter die Lupe genommen. Anna-Lena Leiniger, die als Nachwuchstalent
am Programm beteiligt war, begeisterte das Publikum mit Gitarre und Gesang.
Trotz einiger Patzer sorgte sie für Gänsehautfeeling und überzeugte mit ihrer
einzigartigen Stimme. Klaus Liebisch, Oliver Baumgardt und Ralf Heß hatten als
Doktor Sommer –Team die Lacher auf ihrer Seite. Gnadenlos zogen sie den
Dorfklatsch und auch die Ärzte des Ortes durch den Kakao. Schließlich
beschlossen sie nun doch lieber Bankräuber zu werden und marschierten als Olsson-
Bande hinaus. Auch das Männerballett durfte nicht fehlen, schickte diesmal aus
Platzgründen aber zwei Vertreter mit einem Sketch. Ein Tanz sei in diesem Raum
aufgrund der massigen Körper nicht möglich gewesen, erklärte Schein scherzhaft.
Zum Abschluss trat noch einmal das Gardeballett mit einem Medley aus bekannten
aktuellen Liedern auf und kam um eine Zugabe nicht herum. Ebenso traditionell
und angeblich glückbringend ist auch das programmabschließende gemeinsame
Singen der Vereinshymne. Dafür kamen alle Narren noch einmal nach vorn und auch
das Publikum sang kräftig mit. Nicht fehlen durfte natürlich die Verkündung des
aktuellen Mottos des Faschingsvereins. Dieses lautet im kommenden Februar: „Liebe
Narren eilt herbei, Sankt Bock gibt die Manege frei“. Die Veranstaltungen des
Hauptfaschings werden aber vorerst wie gewohnt im Bürgerhaus des Ortes sein.
Juliane
Hartung
Unsere erste Faschingsparty beginnt
Beim Anblick unseres ausverkauften Hauptraumes im Vereinshaus war klar, das Experiment Faschigsparty ist drauf und dran ein Erfolg zu werden. Doch so experimentell sollte es dann auch wieder nicht sein. Elferrat und Garde eröffneten wie üblich um 20:11 Uhr das immerhin 1,5h Programm und zu Beginn erschallte die Musik zum Gardetanz.
Allerdings hatten die Gäste auf den vorderen Plätzen sicher zunächst Bedenken, ob die schwungvollen Tanzschritte vor ihren Köpfen enden würden.
In der Bütt und mit Livegesang
Gitarre auf dem Rücken und spitze Zunge im Gepäck, dafür ist Mönch Peter J. bei St.Bock inzwischen bekannt. Auch dieses Mal hielt er sich nicht mit Kritik an Politik nicht zurück und verabschiedete sich mit seinem Lieblingskanon. Musikalische Extraklasse bewies Annalena L.. Sie war sichtlich nervös bei ihrem ersten Soloauftritt. Wir hoffen der Applaus verführt sie zu Fortsetzungen.
Die drei (Land-)Ärzte
Unsere drei Freunde liesen sich nicht nehmen, ihren Teil zum Programm der ersten Faschingsparty beizutragen. Wie üblich wussten Oliver, Ralf und Klaus so manche Dorfgeschichte zu erzählen. Natürlich nett und diskret verpackt. Paralellen zu tatsächlich existierenden Personen waren gewiss nur zufällig :)
Ein Sketch vom Männerballett
Wenn schon anders, dann richtig, dachte sich wohl das Männerballett. Sie machten aus der Not der (zu) kleinen Tanzfläche eine Tugend und führten statt eines Tanzes einen Sketch auf. Egal wie lang oder kurz ihre Auftritte sind - mit ihren Verkleidungen beweisen sie immer viel Liebe zum Detail und sparten nur beim Outfit des geliehenen Akteurs. Seht selbst.
Das Gardeballett
Wie so vielen Vereinsmitgliedern gebührt unseren Gardedamen besonder Dank an diesem Abend. Gardetanz, dieser zweite Auftritt und dann noch bis in die Morgenstunden Barcrew im Discobereich - bei allem machten sie Stimmung und eine gewohnt gute Figur. Vielen Dank Mädels!
Impressionen
Nach knapp 1,5h war noch lange nicht Schluss. Unsere Faschingsparty ging erst richtig los. An dieser Stelle möchten wir Euch ein paar Eindrücke vermitteln ... von uns, Euch und der Party, denn der Abend ging viel zu schnell vorbei.
Impressionen Teil 2
Auf zwei Ebenen wurde getanzt, gefeiert und gelacht. Vielen Dank unseren Gästen für die unvergesslichen Stunden im Vereinshaus und natürlich ebenso viel Dank an die zahlreichen Helfer für die Unterstützung, ohne Euch wäre es nicht möglich gewesen.
Uns hat das "Experiment" viel Spaß bereitet und wir werden es bestimmt wiederholen. Bis zum Februar wünschen wir euch alles Gute, Gesundheit und
Glück. Wir freuen uns auf Euch.
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