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Februar 2014

Bühnenbild St.Bock macht mobil, wir machen Werbung mit viel Stil

Zusammenfassung: Prinzenpaar Elisa I. & Mike I. (Elisa Gottschalk & Mike)

 

tl_files/redstripe/images/arrow_left_green.png Artikel zum Umzug in der TA (externer Link)

 

Viele Wochen voller Vorbereitungen lagen hinter uns, als wir am letzten Februarwochenende die närrische Zeit in Großengottern einläuteten. An zwei Wochenenden begrüßten wir euch zum Musicalfasching.

 

Am Freitag, den 21. Februar 2014 starteten wir gemeinsam zur Faschingsdisco in die Karnevalszeit. Auf zwei Ebenen konnten die Narren im Vereinshaus die Puppen tanzen lassen. Vielen Dank an unsere musikerprobten DJ´s und die vielen tanzwütigen Gäste, die bis in die frühen Morgenstunden ihre Hüften zu Hits aus den vergangenen Jahrzehnten, Stimmungsliedern und zu den neuesten Beats schwangen.

Prunksitzung


Am Samstag, den 22. Februar waren dann alle Narren in das Bürgerhaus zur Prunksitzung eingeladen.

 

Zu Beginn das Phantom Siggi Weiß. Er begrüßte alle Gäste mit einer spektakulären Feuershow und einem herrlichen Bühnenbild.

 

Wie gewohnt eröffnete das Prinzenpaar mit seinem Gefolge um 20:11 Uhr den Abend. Mit Zeremonienmeistern, Garde und Elferrat marschierten Prinzessin Elisa I. und Prinz Mike I. in den voll besetzten Saal.

 

Nach ihrer Begrüßungsrede wissen wir nun alle, wer außerhalb der Faschingszeit die Zügel in der Hand hält. Doch Prinz Mike nutzt die närrischen Tage um auch ein paar Worte mitzureden. Keine Kosten und Mühen haben die beiden gescheut, um uns die Weltstars des Musicals zu präsentieren. Aber seht selbst …

Zur Begrüßung des Prinzenpaares schwang die Garde zum bekannten und schwungvollen Gardetanz ihr Bein.

 

Am Ende des Tanzes und für die Garde ganz überraschend, bedankte sich Präsident Andreas Schein mit einer roten Rose bei seinen Mädels für ihr Einsatz in der 5. Jahreszeit.

 

 

 

Präsident Andreas Schein konnte seinen Enthusiasmus über den vollen Saal kaum zurückhalten und versprach einen wunderschönen Abend. Was er uns in seinem nun mehr 18. Prolog aber nicht versprechen konnten, waren politische Veränderungen, aber an diese wollte an dem Abend auch kein Narr denken.

 

Gratulationen konnte das St. Bock Oberhaupt auch in diesem Jahr aussprechen, zum Einen für langjährige Vereinsmitglieder und zum Anderen bat er das Rotkäppchen auf die Bühne, welches dem Verein in diesem Kostüm schon 30 Jahre lang die Treue hält.

Büttenredner, Sänger & Originale

 

Das  gesamte Programm war geprägt von schwungvollen Tänzen und Büttenreden, die durch Ideenreichtum und Originalität glänzten.

 

Unser Schäfer Andreas Thormann machte den Anfang in der Bütt und nahm in gewohnter Art und Weise gottersche Gegebenheiten auf die Schippe, vergaß dabei aber auch nicht die politischen und wirtschaftlichen Geschehnisse zu beleuchten.

Gastredner Dr. Müller aus Mühlhausen, der schon zum festen Bestandteils unseres Programmes geworden ist, stellte uns als Reisender Deutschland vor. Wir erfuhren von der höchsten Erhebung in Mecklenburg Vorpommern – die Zuckerrübe, von Zwistigkeiten im Ruhrpott und von vielen anderen Besonderheiten in den einzelnen Regionen Deutschlands. Immer an seiner Seite die Gitarre, mit der er musikalisch sein Bühnenprogramm untermalte.

 

Trotz Erkältung und heiserer Stimme begeisterte er die Gäste. Herzlichen Dank dafür.

Das Phantom der Oper – mit langen Schritt betrat Oliver Baumgart den Festsaal. Nicht ganz einverstanden mit der Themenwahl, aber dennoch wissbegierig, begegnete er dem Motto des diesjährigen Faschings. Mit Hilfe des Internets wusste er nun die genaue Bezeichnung von Musical/ Oper/ Operette und gab gern sein Wissen an das interessierte Publikum weiter.

 

Mit Witz und Charme schlug er einen großen Bogen vom Musical zu seinen Gotterschen Mitbürgern. Die vom Durchgangsverkehr geplagten Bewohner seines Ortes und ihr Kampf für eine Umgehungsstraße hatten es ihm besonders angetan. Er berichtete von „Straßengesichtern“ (Geschichten einer Straße in der Thüringer Allgemeine), vom Kaffeklatsch an der B247 und von leeren glirrenden Schnapsgläsern, die einen erholsamen Tag fast unmöglich machen. Aber hier weiß unser Phantom sofort Abhilfe – volle Schnapsgläser!

 

Um seinen Ort attraktiver zu machen, überlegte er sich einer lukrativen Geschäftsidee nachzugehen. Im neu errichteten Rewe wird sich bestimmt ein Räumchen für dies Branche finden. Friseur möchte er werden, aber nicht ein normaler Friseur. Nein, er wird Ästhet für den unteren Bereich des menschlichen Körpers und spricht gezielt die Männerwelt an. Aber nicht alle seine Freunde sind von seiner Idee so begeistert, wie Olli glaubte. So fragte sich Ali (Alexander Boberg) in einem Lied, ob dies alles wirklich notwendig sei und wenn ja, dann wird es weitere Fragen geben. Nehme ich für die Rasur die gleiche Creme, wie für das Gesicht, Rasierschaum oder Rasiergel und sollte ich zur Vollendung Rasierwasser verwenden? Zu einer wirklichen Lösung des Problems sind sie nicht gekommen, aber wir lassen uns einmal überraschen, ob im neuen Einkaufsmarkt das Phantom mit dieser Geschäftsidee einziehen wird.

 

Das Publikum war begeistert, denn jetzt wissen wir auch, dass die beiden nicht nur witzeln, tanzen und texten, sondern auch wunderbar singen können.

Unsere Lästerschwestern, frisch mit dem „Sonderzug nach Gottern“ eingetroffen, zeigten wie viel Musicaltalent in ihnen steckt. Karina Leiniger als Udo Lindenberg führte durch das Programm und stellte uns die Musicaldarsteller und ihre kleinen und großen Problemchen mal genauer vor.

 

Da wären Agnetha und Anni-Frid von Abba, die sich doch so sehr einen Mann wünschten und gern einmal am neuen und jungen Männerballet geknabbert hätten oder die Schöne und das Biest, die sich über den Schönheitswahn ausließen.

Zu sehen bekamen wir auch Graf Dracula, der seine Vorlieben nun umstellen muss, da ihm Rotwein-Rüdigers Blut so gar nicht bekommen ist. Mit Hilfe einer Ordensschwester sieht er nun Bier als heilige Lösung. Drum lasset uns beten: „Vater Wirt, der du bist in der Schenke. Geheiligt sei dein Fass … Nun lasset uns weiter trinken, von Ewigkeit zu Ewigkeit, Prost!“.

 

Baby und Johnny, das reizende Paar aus Dirty Dancing, bei dem er mal die Wassermelone getragen hat, konnte uns an diesem Abend wirklich überzeugten. Vor allem die tänzerische Leistung der beiden beeindruckte alle.

Auch Tarzan und Jane konnten wir mit einem Applaus begrüßen. Ins Dschungelcamp wollten sie ziehen, aber nein das geht nicht mehr, denn Tarzan hat eine neue wichtige Aufgabe. Er muss nun für die Neuigkeiten im Dorf sorgen. Und wenn der schwingende Held einmal genug vom Klatsch und Tratsch hat, dann kann er bei lauter Musik im Chillbunker, auf dem Gelände der Grundschule, mit seiner Jane die Puppen tanzen lassen.

 

In ihrem Abschlusslied „Danke, dass ihr da seid und hier geblieben“ bedankten sich die Lästerschwestern aufrecht beim Publikum und beim Eintrittsgeld, welches sie sehr gern genommen haben.

Unsere Tanzgruppen

 

Unser St. Bock – Mariechen Melissa Wilke zeigte bei ihrer Darbietung wieder ganzen Körpereinsatz.

 

Mit Standspagat, Rad und akrobatischen Übungen begeisterte sie und versetzte alle in Staunen.

 

 

 

Das Nachwuchsballett, trainiert von Doreen Wilke-Löffler und Ina Schulz, zeigten als Nonnen und in Glitzerkostümen was in ihnen steckt.

 

Mit einer beeindruckenden Choreografie begeisterten sie unser St. Bock Publikum.

 

 

 

Tierisch ging es bei der Tanzgruppe „Sweet Devils“ weiter, die zu Beginn mit dem bekannten Musical König der Löwen alle Blicke auf sich zogen.

 

Mit einem Blumenstrauß bedankten sie sich ganz herzlich bei ihren Trainerinnen Elisa und Ina Gottschalk.

 

 

Auch die Mädels der Garde beließen es nicht bei ihrem Gardetanz, sondern zeigten sich gern ein zweites Mal dem Publikum, ganz züchtig als Nonnen.

 

Als Parodie an das Musical Sister Act sangen sie beschwingt zum bekannten Lied, um danach im kurzen und bunten Kleid ihre Hüften zu der Musik von Abba und Grease zu schwingen.

 

 

Ein Höhepunkt des diesjährigen Fasching war das „junge Männerballett“, die begeisternd und mit tosendem Applaus empfangen wurden. Heiß dürfte es den Gotterschen Narren gewesen sein, als die Boxchampions ihre Hüllen fallen ließen und uns ihre Interpretation vom Soldaten der Liebe zeigten. Wir hoffen ganz fest, dass wir euch auch im nächsten Jahr wieder sehen, denn ihr konnten nicht nur äußerlich, sondern auch tänzerisch punkten.

 

Ein Dank geht hier auch noch einmal an unsere Prinzessin, die den Jungs mit Rat und Tat zur Seite stand und die schöne Choreografie gezaubert hat.

Von allen immer sehnlichst erwartet – das Männerballett. Jedes Jahr zum Ende des Programms zeigen sie was in ihnen steckt. Dieses Mal war es wohl das Tier im Mann. Als Affen tobten sie ausgelassen auf der Bühne und im Publikum herum, bis der Zoowärter und der fliegende Held Tarzan sie einfangen und zum Tanzen bewegen konnten.

 

Gern stellte uns Pfleger Olli auch seine Affenbande vor: zum Einen  gibt es das sehr männliche Äffchen aus BORNeo (Holger Born), zum Anderen eines, welches er aus dem Heroldishäuser Wäldchen (Andreas „Waldi“ Gemein) befreit hat. Besonders stolz ist er aber auf seinen sehr fruchtbaren Affen, der mit über 40 Jahren noch ein Affenweibchen geschwängert hat.

 

Als Hip Hop-Affen, mit Cap und richtig coolen Bewegungen ließen sie uns dann an ihren sportlichen Erfahrungen aus dem Turnunterricht teilhaben. Man konnte kugelnde, rollende, radschlagende, im Kopfstand mit den Füßen klatschende Wildtiere, aber auch Affen, welche nichts hören, sahen oder sagten sehen.

Applaus für eine wirklich tierische Leistung.

Zum Abschluss des Programmes versammelten sich alle Mitwirkenden und Mitglieder des Vereins auf dem Saal, sangen ihre St. Bock-Hymne und ließen sich gern von ihrem Publikum feiern. Eine Besonderheit in diesem Jahr und eine Überraschung hielt das Prinzenpaar für alle bereit. Nachdem obligatorischen Tanz des Paares, starteten sie zu einem Flashmob und plötzlich bewegten sich alle St. Bockler mit ihren Totalitäten auf der Tanzfläche zu einer kurzen Choreografie. Dem Applaus der Gäste zu urteilen, war dies eine gelungene Überraschung.

 

 

Seniorenfasching

 

Eine neue Auflage erlebte der Seniorenfasching am Sonntag, 23. Februar. Erstmalig konnten alle Senioren aus den Dörfern der Verwaltungsgemeinschaft gemeinsam Fasching feiern. Mit Unterstützung der Verwaltungsgemeinschaft und unseres Bürgermeisters Thomas Karnofka konnten die Narren mit Kleinbussen aus ihren jeweiligen Orten abgeholt und in die Narhalla nach Großengottern gefahren werden. Einen so gut besuchten Seniorenfasching haben wir schon viele Jahre nicht mehr gesehen und dies freute uns ganz besonders. Mit unserem Programm und der tänzerischen Unterstützung des Altengotterschen Karnevalsvereins konnten wir hoffentlich allen einen schönen und lustigen Nachmittag bereiten und hoffen auf eine Wiederholung in der nächsten Narrenzeit.

 

Die Band Rhön-Rock`n Roller begleitete uns das gesamte Wochenende und wir sind uns sicher, dass wir sie nicht zum letzten Mal auf der gotterschen Bühne gesehen haben. Denn mit ihrer Titelauswahl, tollem Gesang und musikalischem Gespür rissen sie Jung und Alt mit.

 

Wir freuen uns jedes Jahr auf unsere närrischen Gäste, denn mit euch ist der Fasching und unsere Veranstaltungen einfach wunderbar. Aus diesem Grund gibt es hier ein paar amüsante und schöne Impressionen von euch.

Der Umzug


Am darauffolgenden Wochenende wurde das Rathauses erstürmt. Pünktlich 14:00 Uhr bewegte sich ein Tross aus Musikanten, bunt geschmückten Wagen, und lustig verkleideten Narren in Richtung Hoeg. Mit Sonne im Gepäck holte der Umzug die Hoheiten Prinzessin Elisa I. (Elisa Gottschalk) und Prinz Mike I. (Mike Nürnberger) ab. Mit lauter Musik und bester Laune zogen die Narren zum Rathaus. Dort übergab der Bürgermeister Thomas Karnofka und Horst Hoinkis das Regierungszepter traditionell mit Rede, Urkunde und Schlüssel an die närrische Obrigkeit.

 

Die Regierungsgewalt war nun also in der Hand der Narren und dies sollte auch der ganze Ort hören. Andreas Schein lud alle in das vereinseigene Heim ein, denn hier sollte der wunderschöne und farbenfrohe Umzug seinen Ausklang finden. Ausgelassen wurde bis in die Nacht gefeiert.

Eine Überraschung hielt ein junger Mann für seine Freundin aus Großengottern bereit. Vor dem Rathaus und unter vielen närrischen Zeugen hielt er um ihre Hand an. Freudestrahlend sagte sie das magische Wort – ja. Wir freuen uns mit euch und vielleicht können wir das zukünftige Ehepaar einmal als gottersche Hoheiten in unserer Mitte begrüßen.

 

 

Kinderfasching


Am Sonntag, den 02. März feierten wir mit unseren kleinen Narren den Kinderfasching im Bürgerhaus. Alle hatten sich fein herausgeputzt. Wir sahen kleine Erdbeeren, Köche, Königinnen, Cowboys, Ritter und viele viele mehr. Eröffnet wurde der Nachmittag von dem Prinzenpaar Leonie Möhr und Merlin Gottschalk, die eine schöne Rede für ihre Fans bereit hielten.

Bejubelt wurde auch ein neues Ballet, mit Mädchen aus der Grundschule. Zuckersüß und rhythmisch fegten sie mit einstudierten Tanzschritten über das Parkett.

 

An dieser Stelle bedanken wir uns für das Engagement der Trainerin und der Eltern. Wir freuen uns auch im nächsten Jahr auf euch.

Nachwuchs kündigte sich auch am Mikrofon an. Ganz selbstbewusst begeisterte Lynn Petri mit ihrem „Schäferlied“ und einer Neuinterpretation von „Alle meine Entchen“ (Alle meine Entchen schwimmen auf dem Fluss. Ist der Fluss zu Ende fahren sie mit dem Bus …).

Wie auch schon in den vergangenen Jahren führten die Clowns (Martina Mußbach, Sieglinge Meißner) durch den Nachmittag. Sogar Pippi Langstrumpf (Elke Schein) war extra angereist, um ihre Freunde zu unterstützen.

 

Die lustigen Darbietungen, gemeinsame Tänze und die Faschingsorden, welche alle teilnehmenden Kinder als Erinnerung erhielten, werden wohl den Kleinen noch lange in Erinnerung bleiben.

 

Danksagung

 

An dieser Stelle möchten wir uns bei allen bedanken, die dazu beigetragen haben, dass unsere närrische Tage so einmalig geworden sind. Bei allen Vereinsmitgliedern, bei den fleißigen Helfern, der Gemeinde Großengottern, dem Team vom Bürgerhaus, bei allen Eltern unserer Nachwuchstänzer, bei unseren Sponsoren, Teilnehmern am Umzug, allen Zuschauern und vor allem bei unserer Prinzessin und unserem Prinz sowie ihren Eltern.

 

Wenn ihr auch einmal Lust habt unsere Totalitäten zu sein, dann freuen wir uns und versprechen närrische Tage, die ihr nicht so schnell vergessen werdet. Sprecht uns einfach an oder schaut einmal auf unserer Homepage www.st-bock.de und lasst euch von der guten Stimmung anstecken.

 

Vielen Dank für eine tolle Kampagne 2013/2014. Und so vergingen die Tage der 5. Jahreszeit wieder viel zu schnell, aber wir wissen ja alle, nach dem Fasching ist vor dem Fasching.Wir verabschieden uns mit einem dreifach, donnernd, schallendem St. Bock He-lau in eine kurze Pause und sehen uns gesund und munter im November zu unserer Auftaktveranstaltung wieder.

 

Bis dahin, bleibt närrisch!

Euer Karnevalsverein St. Bock!

Text von Isa & Bilder von Birgitt

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